Liste wichtiger Aktionen und Hilfsangebote, zusammengestellt im Rahmen der Corona-Pandemie von der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg

Liebe Frauen, liebe Interessierte,

im Folgenden finden Sie wieder einige Hinweise auf Aktionen und Hilfeangebote, die im Rahmen der Corona-Pandemie erstellt wurden. Für die Vollständigkeit und die Inhalte kann keine Garantie übernommen werden.

— Aktuelle Informationen der Stadt Freiburg zum Coronavirus finden Sie unter https://www.freiburg.de/pb/,Lde/205243.html

— Gesundheitliche Fragen: Hotline des Gesundheitsamts (8 – 16 Uhr) Tel. 0761/2187 – 3003

— Frauen- und Kinderschutzhaus Freiburg/Frauen-Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt: Telefon: 0761 / 3 10 72, Beratungstelefon erreichbar Montag – Freitag 8 – 18 Uhr

— frig – Fachstelle Intervention gegen Häusliche Gewalt, Telefon 0761 / 8973520, Telefonisch erreichbar Montag – Freitag 9 – 13 Uhr oder per Mail info@frig-freiburg.de

— Basler 8 Phone: 0157-349-292-11 Alle 5 Einrichtungen der Basler 8 in Freiburg bieten für Mädchen* und Frauen* die aktuell Sorgen haben, in einer schwierigen Situation sind oder andere Formen der Unterstützung brauchen das Basler 8 Phone. Das Telefon ist von Montag – Freitag immer zwischen 15 – 17 Uhr besetzt, Anruferinnen bekommen dann von einer der Mitarbeiterinnen der Basler 8 Beratung und Unterstützung

— Psychosoziales Krisentelefon: 0761 / 2187 – 2991 oder 2992 Hotline für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen(9 bis 17 Uhr) Wegweiser Psychiatrie

— Hotline der Familien- und Erziehungsberatung: 0761/201-8888 Unterstützungsangebot für Kinder, Jugendliche und Familien. Die Hotline bietet telefonische Kurzberatung und bei Bedarf die Weitervermittlung zu einer passenden Erziehungs- und Familienberatungsstelle in der Stadt an. Erreichbar Montag – Donnerstag 9 – 16 Uhr, Freitag 9 – 12 Uhr.

— Initiative “Stärker als Gewalt” des Bundesfrauenministeriums Aktuelle Aktionen in der Corona-Krise:

— 1) Weil das eigene Zuhause nicht für alle der sicherste Ort ist startet das BMFSFJmit Supermärkten die Aktion „Zuhause nicht sicher?“

Supermärkte gehören zu den wenigen öffentlichen Orten, die noch regelmäßig aufgesucht werden können. Mit Plakaten und Abrisszetteln an Schwarzen Brettern, Hinweisen auf Displays bzw. Produkten oder bedruckten Kassenbons wird deshalb bundesweit in über 28.000 Märkten von u.a. Edeka, Lidl, Netto, Penny, real, REWE sowie ALDI Nord und Süd auf www.stärker-als-gewalt.de aufmerksam gemacht werden.

— 2) Kooperation mit der Nachbarschaftshilfe-Plattform nebenan.de – Treppenhausposter „Zuhause nicht sicher?“

Gerade in dieser Ausnahmesituation ist es wichtig, die Menschen direkt zu Hause zu erreichen. Nachbarschaften, Nachbarn und Nachbarinnen können hier zu einer zentralen Figur werden. Daher gibt es nun auch Aushänge für den Hausflur, über die Betroffene und ihr Umfeld von häuslicher Gewalt direkt über die Hilfsangebote informiert werden können. Die Plattform nebenan.de unterstützt die Aktion:

www.tagdernachbarn.de/de/tipps/was-tun-wenn-das-zuhause-nicht-sicher-ist

— 3) Auf www.stärker-als-gewalt.de stehen Beiträge zum Thema „Häusliche Gewalt“bereit:

  1. Häusliche Gewaltin der Corona-Krise erkennen (LINK)
  2. Für Betroffene: Häusliche Gewalt – Sie sind nicht allein (LINK)
  3. Für das Umfeld: Häusliche Gewalt – das geht alle etwas an (LINK)

— Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 08000 116 016 Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen bietet deutschlandweit unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 erste Hilfe an. Das Unterstützungsangebot für Frauen, die von jeder Form von Gewalt betroffen sind, und steht rund um die Uhr für Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung zur Verfügung. https://www.hilfetelefon.de/

— Arbeitsschutz, Arbeitsrecht, Verdienstausfall

Arbeitsrechtliche Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu Arbeitsschutz, Arbeitsrecht, Entschädigungsanspruch und Hilfen für Eltern bei Verdienstausfall.

https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/informationen-corona.html

— Unterstützung in beruflichen und wirtschaftlichen Krisen: Telefon 0800 330 15 15

Der Evangelische Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt e.V. (KWA) bietet ein Bereitschaftstelefon für alle Menschen an, die durch die Folgen der Corona-Krise in ihrer beruflichen und wirtschaftlichen Situation in besonderer Weise betroffen sind. Die KDA Südbaden beteiligt sich daran. Anrufende werden über die zentrale Nummer erst in Hannover landen, können dann aber je nach Anliegen und Bedarf, auch nach Baden weiter vermittelt werden. Das Bereitschaftstelefon ist von 10 –  22 Uhr besetzt.

— Corona-FAQs: Was Eltern und Frauen jetzt wissen sollten

ver.di bietet Mütter und Väter, Schwangere, Pflegende und Frauen in Notlagen Unterstützung und Infos zu Corona-FAQs unter: https://frauen.verdi.de/

— Wichtiger Hinweis zur Herstellung von Schutzmasken

Viele freiwillige Helfer_innen nähen derzeit Schutzmasken. Das Land Baden-Württemberg weist darauf hin, dass selbst genähte Masken nicht Mundschutz oder Mund-Nasen-Schutz genannt werden dürfen. Demnach gab es inden vergangenen Tagen Meldungen, dass Abmahnanwälte freiwillige Helferinnen und Helfer abgemahnt haben sollen, weil sie ihre Masken entsprechend genannt haben. Entsprechend hat das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte Hinweise veröffentlicht: So lasse sich dem Risiko Abmahnung vorbeugen durchBezeichnungen wie Behelfs-Mund-Nasen-Maske, Community-Maske oder DIY-Maske.

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html

Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Sonja Umseher
Stadt Freiburg im Breisgau

Stelle zur Gleichberechtigung der Frau

Rathausplatz 2 – 4,

79098 Freiburg im Breisgau

Tel.: +49761/201-1700

E-Mail: frauenbeauftragte@stadt.freiburg.dewww.freiburg.de/frauenbeauftragte

zertifiziert als familienfreundlicher Betrieb

„Schulsozialarbeit in Zeiten geschlossener Schulgebäude und unter den Bedingungen der Kontaktsperre – wie kann das gelingen?

Wenngleich aktuell eine persönliche Beratung und Gespräche von Angesicht zu Angesicht nicht möglich sind, so ist Matthias Rudolph als Schulsozialarbeiter doch weiterhin Ansprechpartner für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte. Kontaktmöglichkeiten bestehen aktuell per Telefon, aber auch via Mail, Chat, sozialen Netzwerken und der so genannten schul.cloud (siehe Kontaktdaten unten). 

Auf diesen „Kontaktwegen” wurden seit Schließung der Schule bereits eine Vielzahl von Themen besprochen bzw. „beschrieben“ und auch bereits laufende Beratungsprozesse weitergeführt.

Eine der wesentlichen familiären Herausforderungen, die seit Beginn der so genannten Corona-Krise neu hinzugekommen ist, ist das so genannte „home schooling“, also das Lernen zuhause, ohne begleitenden Schulunterricht. 

Bei vielen läuft das weitgehend problemlos. So gibt es positive Rückmeldungen von Schüler*innen, die das ‚selbstorganisierte Lernen‘ als bereichernd und sinnvoll erleben und das Gefühl beschreiben, gerade gut bis sehr gut zurecht zu kommen; andere berichten über organisatorische Unklarheiten und uneinheitliche Vorgehensweisen bzgl. Versand und Kontrolle der Hausaufgaben sowie Kommunikationswege und „Sprechzeiten“. Wichtig ist es auch, zu bedenken, dass in den Familien der Kinder und Jugendlichen ganz unterschiedliche Voraussetzung existieren, sei es hinsichtlich der Möglichkeit, langfristig ungestört zu arbeiten oder auch mit Blick auf die technischen Voraussetzungen (Computer, Drucker uvm.). Hier haben Schüler*innen, aber auch Eltern und Lehrkräfte Fragen und es gibt immer wieder Klärungsbedarf. 

Viele Jugendliche scheinen sich grundsätzlich gut mit den Gegebenheiten zu arrangieren. Gleichzeitig tauchen auch immer wieder Sorgen auf, sei es mit Blick auf die Eltern und deren berufliche Perspektiven, sei es mit Blick auf die Großeltern, Freunde un Bekannte, die zu einer Risikogruppe gehören und die damit verbundene Angst vor einem persönlichen Verlust. 

Mancher Schüler, manche Schülerin macht sich Gedanken darüber, wie die Schule in den kommenden Wochen und Monaten weitergehen wird, auch mit Blick auf zukünftige Klassenarbeiten, Klausuren und auch auf die anstehenden Abiturprüfungen. Viele wünschen sich, wieder vermehrt persönlichen Kontakt zu ihren Freunden und Freundinnen zu haben, gemeinsam nach draussen gehen zu können. Und es gibt Jugendliche, die sich wünschen, gezielt aktiv werden zu können und in dieser Zeit mithelfen zu können, wo gerade Unterstützung benötigt wird. 

Neben einer großen Zahl an Themen, die schon „vor Corona“ wichtig waren und mit dem Schulsozialarbeiter besprochen werden konnten, sind nun also einige zusätzliche Punkte hinzugekommen. 

Hier ist Matthias Rudolph unter den gegebenen, außergewöhnlichen Bedingungen gerne Kontaktperson für all jene, die ein offenes Ohr suchen und gerne mit jemandem in Kontakt treten möchten, der sich Zeit für ihre Belange nimmt und sich auf Wunsch gemeinsam auf die Suche nach Antworten begibt. Dies gilt aktuell in der Krisensituation auch für Familien bzw. Eltern und Jugendliche bzw. Kinder, die nicht zur Kepler-Schulgemeinschaft gehören, sondern im Sozialraum Rieselfeld wohnen.

Es kann jedoch nicht bestritten werden, dass sich der Schulsozialarbeiter jetzt schon sehr darauf freut, im Schulhaus wieder in direkten Kontakt mit Schülern und Schülerinnen treten zu können und (wieder) Aktionen und Projekte für Klassen und Schüler*innen-Gruppen anzubieten, die gerade bedauerlicherweise und zwangsläufig pausieren müssen. Auch das Schüler*innen-Café, das Pausenangebot für die Oberstufe und das Bewegungsangebot in den kleinen Pausen warten nur darauf, nach diesem Ausnahmezustand wieder revitalisiert zu werden.

Matthias Rudolph ist Montag bis Freitag von 9-12 Uhr ( auch in den Osterferien!)
erreichbar unter +49 157-37560253 oder per Mail an matthias.rudolph@rieselfeld.org bzw. sozialarbeit@kepler-freiburg.de. Bei Instagram ist er zu finden unter dem Namen schulsozialarbeiter_kg_fr“

Matthias Rudolph, K.I.O.S.K. im Rieselfeld e.V.

Schulsozialarbeit mit sozialräumlichem Auftrag: Wir sind für Euch da!

Die Schulsozialarbeit bezieht einen Teil ihrer Kompetenz aus der guten Vernetzung zu anderen Fachkräften des psycho-sozialen Bereiches und aus der vertrauensvollen Zusammenarbeit sowohl mit der Schulleitung als auch mit dem Kollegium des Kepler-Gymnasiums.

Gespräche mit dem Schulsozialarbeiter werden grundsätzlich vertraulich behandelt.
Wie der Arzt unterliegt auch er der beruflichen Schweigepflicht, berät eigenständig und von der Institution der Schule, für die er tätig ist, im Grundsatz unabhängig.

Kontaktzeiten für Schülerinnen und Schüler:

Wir sind für Euch da,

  • wenn ihr nach einer machbaren Tagessstruktur sucht und noch nicht wisst, wie ihr euch selbstmotivieren könnt,
  • wenn ihr aufgrund der aktuellen Situation überfordert und beunruhigt seid,
  • wenn die Enge zuhause zu Stress und Konflikten führt.

Sprechzeit für Eltern und Sorgeberechtigte

Wir sind für Sie da,

  • wenn Sie eine Tagesstruktur suchen, die home office, home scooling und Familienalltag ermöglicht
  • wenn sich kritische Situationen anbahnen und Sie jemanden brauchen, der mit Ihnen nach Lösungen sucht,
  • wenn Sie sich überfordert fühlen und Unterstützung in der aktuellen Situation brauchen.

Gemeinsam suchen wir nach Lösungen!

Matthias Rudolph (Schulsozialarbeit am Kepler Gymnasium)

Schulsozialarbeit bei K.I.O.S.K. im Rieselfeld e.V.

Montag –Freitag 9-12 Uhr

Mobil 0157 – 37560253

Auch in den Osterferien

Aktuelles aus dem Glashaus vom 02.04.2020

Wir sind da, auch wenn uns kaum jemand sieht!

Seit der Schließung des Stadtteiltreffs aufgrund der Verordnung von Stadt und Land Kultureinrichtungen zu schließen und Vereinsaktivitäten zu beenden, ist es ruhiger geworden, nach außen hin. Die sozial-kulturellen Veranstaltungen, wie Filmclub, Jazzlounge, Disko wurden abgesagt, das Café geschlossen, die Vermietungen von Saal und Gruppenräumen wurde eingestellt.

Im Glashaus selbst ist es nur teilweise ruhiger geworden, manche  Mitarbeiter*innen arbeiten im home office, weil aktuell ein Verdachtsfall vorliegt im Umfeld. Um den Arbeitsschutz zu gewährleisten arbeiten wir alternierend und halten die Türen für Besucher*innen geschlossen. Bei anderen Mitarbeiter*innen vervielfachen sich aktuell die Aufgaben, weil die Arbeit umstrukturiert werden muss, die Finanzierung des Personals abzusichern ist, sich etliche Ehrenamtliche und Bewohner*innen mit Fragen per Telefon und online an uns wenden.

Alle Veranstaltungen und Vermietungen wurden bis 15.Juni aufgrund der Landesverordnung abgesagt. Sollte früher wieder ein Spielraum zur Nutzung der Räume möglich sein, informieren wir.

  • Aktuelle Informationen zum Corona-Virus, Anregungen für ein entspanntes Alltagsleben trotz Corona und hilfreiche Telefonnummern finden Sie an der Frontseite des Glashauses.

Geschäftsstelle:

Wie bei vielen Unternehmen haben auch wir, für das Café, Kurzarbeit angezeigt. Über das Soforthilfeprogramm Baden-Württemberg haben wir Unterstützung beantragt, denn K.I.O.S.K. brechen durch die Schließung von Café und vor allem durch die Einstellung der Vermietung der Räume, durch die Absage der Veranstaltungen von Ehrenamtlichen (Filmclub, Disko, Flohmarkt…) Einnahmen im 5-stelligen Bereich weg. Diese Einnahmen haben die Sachausgaben, auch für ehrenamtliches Engagement und Personalstellen im Küchenteam mitfinanziert. Wir fahren auf Sicht und versuchen das Möglichste, damit keine MitarbeiterInnen entlassen werden müssen. Geschäftsleitung und geschäftsführender Vorstand treffen sich regelmäßig zur Krisensitzung und sind im ständigen Kontakt, wenn schnelle Entscheidungen zu treffen sind.

Nebenbei, ganz nebenbei, sind weiterhin so wichtige Dinge fristgerecht abzugeben, wie die Finanzanträge an die Stadt Freiburg für den nächsten Doppelhaushalt 2021+2022. Trotz Umstellung auf Digitalisierung konnte hier keine Fristverlängerung ermöglicht werden, sodass mitten in der aktuellen Umstrukturierungsphase mit ruhigem Kopf die passenden Zahlen kalkuliert werden mussten. Verwendungsnachweise für die Stadtverwaltung müssen erstellt werden, auch hier mit knappen Fristen. Und natürlich sind weiterhin die laufenden Buchhaltungen zu erstellen, denn das Finanzamt wird die Fristen zur Abgabe der Umsatzsteuer auch nicht einfach verlängern.

Auch mit den für K.I.O.S.K. zuständigen Stellen im Jugendamt (Abteilung Jugendförderung) und im Sozialamt (Quartiersmanagement) sind Gespräche zu führen, um die Vorgehensweise und Umstrukturierung abzustimmen, denn wesentlich ist: wir arbeiten als freier Träger im Auftrag der Stadt Freiburg.

Die Umstellung auf online-tools läuft. Da bislang noch wenig Notwendigkeit dazu war, auch von Seiten der Nutzer*innen, sind wir in der Erprobungsphase sehr unterschiedlicher tools für Videokonferenz oder Telefonchat. Dabei begleiten uns die Fragen: was ist save und entspricht dem Datenschutz, was ist einfach anwendbar auch für die Nutzer*innen. Dass die Zuschüsse der Stadt Freiburg im Bereich der Sachkosten rudimentär anzusehen sind, führte dazu, dass nicht alle Mitarbeitenden mit Diensthandy oder Laptop ausgestattet sind. Ebenso konnte aus Kostengründen die Umstellung auf Microsoft Team, das Chat und Teamarbeit digital erleichtert, noch nicht erfolgen. Auch hier ist der Vorstand mit den zuständigen Verantwortlichen der Stadtverwaltung im Gespräch. Wie schnell jedoch Entscheidungen und eine bessere Ausstattung erreicht werden kann, ist abzuwarten.

Bewährt hat sich in der aktuellen Situation die Zusammenarbeit mit dem städtischen Quartiersmanagement. Sobald sich neue Verordnungen, neue Informationen über Beratungsstellen oder Versorgung durch die Tafelläden ergeben, werden wir informiert.

Herausforderung: in diese aktuell besonders schwierige Zeit fällt auch die Elternzeitvertretung des Quartiersarbeiters Norman Pankratz ab Mitte Mai. Seit einigen Wochen laufen durch die Geschäftsleitung hinter den Kulissen zahlreiche Gespräche mit BewerberInnen, der Stadtverwaltung, den KollegInnen im K.I.O.S.K.-Team, um eine gute Lösung in dieser besonders herausfordernden Situation zu finden.

Von Entschleunigung und ruhigerem Arbeiten hinter der ruhigen Glashausfassade also keine Spur.

Quartiersarbeit:

Was hinter den Kulissen läuft: Die Telefone stehen nicht still, denn der Aufbau des Rieselfelder Hilfenetzes bedarf vieler Abstimmungen und Klärungen, wie zur Sicherheit der Helfenden und Hilfesuchenden vorgegangen werden soll. Infomaterial für die Helfenden muss gesichtet und beschafft werden, Rücksprachen mit der Polizeistelle sind zu treffen, die Vorgehensweise mit den Kooperationspartnern wird immer zeitnah abgestimmt. Damit alles klappt bei der Vermittlung von Helfenden und Hilfesuchenden, sind viele Fragen zu klären. Damit alles im Überblick bleibt, wurde eine umfangreiche Daten-Tabelle erstellt, die natürlich unter der Vorgaben der DSGVO geführt wird.
Diese unsichtbaren Hintergrundarbeiten, die über das Aufhängen und Aktualisieren von Plakaten hinausgehen, sind eine wichtige Grundlage unserer fachlichen Arbeit und werden ein verlässliches Hilfenetz bewirken.

Wir sind in intensivem Austausch mit anderen Akteuren im Rieselfeld, beobachten Entwicklungen und versuchen präventiv darauf zu reagieren. Mit Sorge ist uns bewusst, dass die Corona-Folgen ganz direkt im Stadtteil ankommen werden, bei den Menschen, indem Kurzarbeit oder Jobverlust drohen.

Wir sehen die Problematik der hohen Mieten, die für viele Familien im Rieselfeld nochmals eine Verschärfung bedeuten. 36% der Haushalte sind mit Kindern unter 18 Jahren. Es gibt eine hohe Zahl Alleinerziehender. Wenn Adidas, H&M und Deichmann die Mietzahlungen einfach stoppen, so ist das den Familien im Rieselfeld nicht einfach so möglich. Hier braucht es gesamtstädtische, politische Lösungen. Dazu gehen wir ins Gespräch mit den Verantwortlichen der Kommune.

Wir denken über die Sicherstellung von Lebensmittelversorgung nach und sind froh, dass derzeit die Kath.Kirche in Weingarten (St.Andreas) ein Angebot etabliert hat, das auch für das Rieselfeld erreichbar ist. Mit dem Küchenteam, das sonst den Mittagstisch im Café im Glashaus auf den Teller zaubert, sind erste Planungen im Gange.

Mit den Ehrenamtlichen, die sonst im Glashaus aktiv sind, Veranstaltungen planen und im Café für die Gäste Kuchen, Waffeln und eine schöne Treff-atmosphäre bieten, sind wir da und dort im Gespräch, auf Abstand – oder am Telefon.

Das Café ist geschlossen auf Anordnung von Stadt und Land- Zur Sicherstellung des Kontaktverbotes haben wir die Tische und Stühle ins Glashaus geholt, damit diese nicht einladend wirken und wir die Desinfizierung gewährleisten müssten.

Das Küchenteam vermisst seine Gäste, doch wir dürfen nicht öffnen, das ist bei Strafe derzeit verboten. Eine Umstellung auf Essen to go oder Lieferdienst ist in Überlegung, jedoch ist unklar wieviel Bedarf vorhanden wäre, wie es organisatorisch machbar ist mit Voranmeldung und Bezahlung und was unter besonderen hygienischen Bedingungen möglich ist. Unklar auch, ob dies in einem städtischem Gebäude machbar und erlaubt ist. Darüber hinaus wollen eigentlich wir nicht den Rieselfelder Gastronomen Konkurrenz machen. Unser Anliegen war stets: eine Ergänzung zu sein und im Glashaus einen Treffpunkt zu bieten, beim Mittagessen, bei Waffeln, bei leckerem Kuchen.

Das Küchenteam arbeitet hinter den Kulissen weiter, an neuen Rezepten, neuen Angeboten für die Zeit, wenn wieder geöffnet werden kann. Es gibt eine Gruppe Frauen vom Küchenteam, die nähen können, doch keine Nähmaschine haben. Wir überlegen, wie wir aktuell Mundschutz aus Stoff herstellen können. Vielleicht gibt es auch bald Rezepte per Video oder online auf der homepage von K.I.O.S.K.. Per WhatsApp spricht sich das Küchenteam ab, doch direkte Kommunikation ist meist wichtig, um gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Unsere Kompetenzen liegen im Kochen und in der Hauswirtschaft! Ein digitales Café oder organisatorische Herausforderungen rund um einen Essens-bring-Dienst schütteln wir nicht so schnell aus der Küchenschürze!

Daniela Mauch, Geschäftsleitung KIOSK im Rieselfeld e.V.

Kontakt? Derzeit am besten über stadtteilarbeit@rieselfeld.org oder kiosk.leitung@rieselfeld.org,
wir melden uns baldmöglichst bei Ihnen!

Für das Rieselfelder Hilfenetz
von Montag – Freitag zw. 9-17 Uhr
Erreichbarkeit über die Quartiersarbeit
Mobil: 0176 – 32693440

Unser Café geht online

Liebe Gäste und Freund*innen des Café im Glashaus, liebe Ehrenamtliche und Interessierte,

Unser Café geht online!

Da unser Café derzeit leider geschlossen ist, freuen wir uns sehr auf diesem Weg weiterhin Kontakt mit Ihnen halten zu können.
Wir stellen Rezepte und Grüße von unseren Caféteam, Bäckerinnen und dem Küchenteam online und möchten euch damit den Verlust des Cafébesuches etwas erleichtern.

Über den link Speiseplan auf der Startseite kommt ihr auf unser aktuelles Angebot oder unter der Rubrik Cafe im Glashaus.

http://kiosk.rieselfeld.org/glashaus/cafe-im-glashaus/mittagstisch-im-glashaus

Liebe Grüße an euch alle, bleibt gesund und munter. Wir freuen uns, euch bald wiederzusehen.

Gabi Dejaeger (Küchenteam)
Kontakt über dejaeger2013@gmail.com möglich

#Rieselfeldhilft – Trauen Sie sich, Kontakt aufzunehmen!

Rieselfelder*innen, die im Moment bei bestimmten, notwendigen Erledigungen Unterstützung benötigen und dies durch die Nachbarschaft nicht möglich oder gewünscht ist, können sich beim Rieselfelder Hilfenetz melden. Die Initiative von der Maria Magdalena Kirche und der Quartiersarbeit von K.I.O.S.K. hat in Kooperation mit dem BürgerInnenverein, rieselfeld.biz, dem SVO und der Polizeidienststelle innerhalb kürzester Zeit einen Helfer*innen-Pool von gut 70 Personen aufbauen können. Die freiwilligen Helfer*innen können unter anderem den Hund Gassi führen, ein nettes Telefonat anbieten oder bis zu zweimal wöchentlich für die Hilfesuchenden einen Einkauf im Stadtteil erledigen. Dafür steht ab der kommenden Woche auch ein Fahrrad mit Anhänger zur Verfügung. Die Helfer*innen werden gut in die Hygienestandards eingewiesen, auch mit den Rieselfelder*innen mit aktuellem Hilfebedarf wird sehr genau besprochen, wie der Ablauf aussieht und was zu beachten ist. Zum Beispiel, dass Helfende niemals die Wohnung betreten werden. Da die Koordination der Hilfen immer über die Organisator*innen des Rieselfelder Hilfenetzes läuft, stehen diese in engem und vertrauenswürdigem Kontakt mit allen Beteiligten. Also: Sollten Sie zur Risikogruppe gehören, überlegen Sie doch einmal, ob sie die Hilfe nicht in Anspruch nehmen wollen. Sie wären nicht die oder der Erste. Das Angebot ist übrigens kostenlos.

Kontakt:

Ökumenische Kirche Rieselfeld / Sarah Weber & Sarah-Louise Müller
Tel. 0761-1374310 / sarah.weber@kath-freiburg-suedwest.de

Quartiersarbeit Rieselfeld / Norman Pankratz
Tel. 0176-32693440 / stadtteilarbeit@rieselfeld.org

Erreichbarkeit: Mo – Fr / 09:00 -17:00 Uhr

Offene Jugendarbeit in Zeiten von geschlossenen Türen? Wir sind online für Euch da!

Offene Jugendarbeit in Zeiten von geschlossenen Türen? Wir sind online für Euch da!

Aufgrund der Verordnung von Stadt und Land musste der Jugendtreff vor 3 Wochen, fast zeitgleich mit den Schulen und Kitas geschlossen werden. Es gilt die Vorgabe, die Kontakte zu minimieren. Vereinsaktivitäten, zu denen auch die Angebote von K.I.O.S.K. und der Jugendarbeit gezählt werden können, dürfen nicht mehr stattfinden.

Es wird davon abgeraten in persönlichen Kontakt mit Jugendlichen zu gehen. So gilt es eher aus der Ferne aufmerksam zu bleiben und den Stadtteil im Blick zu haben. Wir sind immer wieder auch im Stadtteil unterwegs, um die Situation zu beobachten.

Wir bieten Jugendlichen an, dass wir sie gerne telefonisch oder online beraten, zum Beispiel zu Fragen, wie sie eine Tagesstruktur zu Hause, mit all den Aufgaben und dem großen Freiraum, entwickeln können. Selbstmotivation und Eigenverantwortung sind weitere große Themen, die jetzt gefordert sind. Auch können wir unterstützen, wenn Jugendliche Sorge haben, dass die Eltern ihren Job verlieren, oder wenn es in der Wohnung mit den Geschwistern zu eng wird und zu Konflikten kommt. Wir sind da und erreichbar, über die sozialen Medien und auch immer wieder stundenweise vor Ort im Jugendbüro.

Wenn Kinder und Jugendliche zu uns kommen oder wir sie im Stadtteil treffen, gehen wir mit ihnen auf 2 Meter Abstand ins Gespräch, denn soziale Ansprache ist dennoch notwendig.

Bei einigen Kindern und Jugendlichen ist es wichtig im direkten Gespräch weiterhin Informationen über Corona und die Auswirkungen zu vermitteln! O-ton: „Warum kann ich nicht mehr nach Frankreich zum einkaufen fahren? Warum können wir uns nicht treffen?“ Für andere Jugendliche ist es inzwischen völlig klar und wir sehen sie mit Handschuhen und nur zu zweit, wenn sie im Stadtteil unterwegs sind.

Wir haben unsere Jugendlichen, die sonst regelmäßig in den offenen Treff, zum Tisch Tennis oder in den Mädchen/ Jungentreff kommen in den letzten 2 Wochen über diverse Kanäle (Soziale Netzwerke, Aushänge, im persönlichen Gespräch…) informiert, dass alle unsere Angebote bis auf Weiteres ausfallen und wir aktuell neue kreative Möglichkeiten entwickeln, den Jugendtreff online zu schalten.

Auch die dezentralen Angebote, Mädchen- und Jugendbauwagen, der Jugendcontainer, die Sportbox, die Räume im Kepler Keller , dürfen nicht mehr benutzt werden.

Als aktuelles Angebot starten wir mit einer online challenge:

„Schlag das KjK-Team @home“- Challenge, Jede Woche eine neue Challenge, bei der Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (entweder Stammbesucher*innen von KjK oder Rieselfelder*innen im Alter zwischen 6-27 Jahren) gegen die Mitarbeiter*innen des KjK-Teams antreten können. Die Challenges werden über verschiedene Soziale Netzwerke (Instagram, Facebook, KjK-Homepage, Whats App…) beworben.

Des Weiteren überarbeiten wir derzeit, im Auftrag des Jugendamtes, die Konzeption der offene Jugendarbeit im Rieselfeld. Aufgrund der Qualitätsstandarts, die vom Jugendamt in Zusammenarbeit mit den freien Trägern der Jugendhilfe in Freiburg entstanden sind, ist diese fachliche Überarbeitung, Reflexion und Neuausrichtung der Offenen Jugendarbeit aktuell ein Aufgabenfeld für die sozialen Fachkräfte. 

Darüber hinaus sind im intensiven Austausch mit Fachkolleg*innen der offenen Jugendarbeit, wie wir unsere Arbeit in Zeiten von Corona z. B. durch Video-Gruppen-Chats, Live-Übertragungen, Beratungsarbeit (z. B. Durch Online-Beratung, Alltagsberatung,…) aufstellen können. Da wir keinen Schnellschuss machen wollen, sondern qualitativ gute Angebote machen, prüfen wir, welche online-tools „save“ sind, was gut nutzbar und kostenlos für die Jugendlichen ist.

Im Rieselfeld sind wir in intensivem Austausch mit anderen Institutionen, wie der Schulsozialarbeit am Kepler und der Clara-Grunwald-Schule, den Jugendsachbearbeitern der Polizeistelle, den KollegInnen der Quartiersarbeit.

Wichtig ist, die Situation von Woche zu Woche zu bewerten und zu sehen, wie wir die Kinder, Jugendlichen und Familien im Sozialraum unterstützen können, gerade jetzt, wenn es für manche Familien zu einer Häufung von Schwierigkeiten (z.B. Erziehung, Wohnungssicherung, Verlust Ausbildungsplatz) kommen könnte.

Wir bleiben am Ball, zugunsten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Stadtteil!

Daniela Mauch & Samson Woldu für die Jugendarbeit von K.I.O.S.K. im Rieselfeld e.V.

LEBENSMITTELNOTHILFE für Haslach, Weingarten, Rieselfeld

WAS?
In der Pfarrei St. Andreas in Weingarten erhalten Menschen kostenlos Lebensmittel, die durch die Coronakrise in eine finanzielle Notlage geraten sind.
FÜR WEN? für alle, die im Rieselfeld, Haslach oder Weingarten wohnen. Unabhängig von deren Religionszugehörigkeit.
WO?
im Pfarrbüro St. Andreas
Sulzburgerstraße 18 mit der Straßenbahn: Linie 5 bis Krotzingerstraße
WIE? Melden Sie sich bitte zuvor telefonisch und teilen Sie mit, wie viele Personen Sie sind. Bringen Sie bitte Ihren Personalausweis und eine Tasche mit.
WANN?
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9-12 Uhr und 15-17 Uhr