„Schulsozialarbeit in Zeiten geschlossener Schulgebäude und unter den Bedingungen der Kontaktsperre – wie kann das gelingen?

Wenngleich aktuell eine persönliche Beratung und Gespräche von Angesicht zu Angesicht nicht möglich sind, so ist Matthias Rudolph als Schulsozialarbeiter doch weiterhin Ansprechpartner für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte. Kontaktmöglichkeiten bestehen aktuell per Telefon, aber auch via Mail, Chat, sozialen Netzwerken und der so genannten schul.cloud (siehe Kontaktdaten unten). 

Auf diesen „Kontaktwegen” wurden seit Schließung der Schule bereits eine Vielzahl von Themen besprochen bzw. „beschrieben“ und auch bereits laufende Beratungsprozesse weitergeführt.

Eine der wesentlichen familiären Herausforderungen, die seit Beginn der so genannten Corona-Krise neu hinzugekommen ist, ist das so genannte „home schooling“, also das Lernen zuhause, ohne begleitenden Schulunterricht. 

Bei vielen läuft das weitgehend problemlos. So gibt es positive Rückmeldungen von Schüler*innen, die das ‚selbstorganisierte Lernen‘ als bereichernd und sinnvoll erleben und das Gefühl beschreiben, gerade gut bis sehr gut zurecht zu kommen; andere berichten über organisatorische Unklarheiten und uneinheitliche Vorgehensweisen bzgl. Versand und Kontrolle der Hausaufgaben sowie Kommunikationswege und „Sprechzeiten“. Wichtig ist es auch, zu bedenken, dass in den Familien der Kinder und Jugendlichen ganz unterschiedliche Voraussetzung existieren, sei es hinsichtlich der Möglichkeit, langfristig ungestört zu arbeiten oder auch mit Blick auf die technischen Voraussetzungen (Computer, Drucker uvm.). Hier haben Schüler*innen, aber auch Eltern und Lehrkräfte Fragen und es gibt immer wieder Klärungsbedarf. 

Viele Jugendliche scheinen sich grundsätzlich gut mit den Gegebenheiten zu arrangieren. Gleichzeitig tauchen auch immer wieder Sorgen auf, sei es mit Blick auf die Eltern und deren berufliche Perspektiven, sei es mit Blick auf die Großeltern, Freunde un Bekannte, die zu einer Risikogruppe gehören und die damit verbundene Angst vor einem persönlichen Verlust. 

Mancher Schüler, manche Schülerin macht sich Gedanken darüber, wie die Schule in den kommenden Wochen und Monaten weitergehen wird, auch mit Blick auf zukünftige Klassenarbeiten, Klausuren und auch auf die anstehenden Abiturprüfungen. Viele wünschen sich, wieder vermehrt persönlichen Kontakt zu ihren Freunden und Freundinnen zu haben, gemeinsam nach draussen gehen zu können. Und es gibt Jugendliche, die sich wünschen, gezielt aktiv werden zu können und in dieser Zeit mithelfen zu können, wo gerade Unterstützung benötigt wird. 

Neben einer großen Zahl an Themen, die schon „vor Corona“ wichtig waren und mit dem Schulsozialarbeiter besprochen werden konnten, sind nun also einige zusätzliche Punkte hinzugekommen. 

Hier ist Matthias Rudolph unter den gegebenen, außergewöhnlichen Bedingungen gerne Kontaktperson für all jene, die ein offenes Ohr suchen und gerne mit jemandem in Kontakt treten möchten, der sich Zeit für ihre Belange nimmt und sich auf Wunsch gemeinsam auf die Suche nach Antworten begibt. Dies gilt aktuell in der Krisensituation auch für Familien bzw. Eltern und Jugendliche bzw. Kinder, die nicht zur Kepler-Schulgemeinschaft gehören, sondern im Sozialraum Rieselfeld wohnen.

Es kann jedoch nicht bestritten werden, dass sich der Schulsozialarbeiter jetzt schon sehr darauf freut, im Schulhaus wieder in direkten Kontakt mit Schülern und Schülerinnen treten zu können und (wieder) Aktionen und Projekte für Klassen und Schüler*innen-Gruppen anzubieten, die gerade bedauerlicherweise und zwangsläufig pausieren müssen. Auch das Schüler*innen-Café, das Pausenangebot für die Oberstufe und das Bewegungsangebot in den kleinen Pausen warten nur darauf, nach diesem Ausnahmezustand wieder revitalisiert zu werden.

Matthias Rudolph ist Montag bis Freitag von 9-12 Uhr ( auch in den Osterferien!)
erreichbar unter +49 157-37560253 oder per Mail an matthias.rudolph@rieselfeld.org bzw. sozialarbeit@kepler-freiburg.de. Bei Instagram ist er zu finden unter dem Namen schulsozialarbeiter_kg_fr“

Matthias Rudolph, K.I.O.S.K. im Rieselfeld e.V.

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