Begegnungsort Film im Glashaus

CATO Konzertfilm über die Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek
CATO Konzertfilm über die Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek -Text
Ein Neubeginn für die Kinogruppe Rieselfeld

Seit 22 Jahren werden im Glashaus Filme gezeigt, die von der ehrenamtlichen Kinogruppe ausgesucht und gezeigt werden. Dies bietet den Rieselfeldern die Möglichkeit, sich einmal im Monat einen Film anzuschauen, darüber zu kommunizieren und neue Menschen kennenzulernen. Allerdings wurden seit Beginn der Pandemie keine Kinoveranstaltungen mehr durchgeführt. Dies wurde im Stadtteil allgemein sehr vermisst und die Kinogruppe freut sich umso mehr, neu starten zu dürfen. Sie hat die „Auszeit“ zum Anlass genommen, über das weitere Wie und Was nachzudenken.

Einige Ideen

Das Kino wird als persönliche Begegnungsmöglichkeit wieder verstärkt in den Fokus genommen. Es sollen nun herausragende Filme, sogenannte „Filmperlen“, gezeigt werden, die die großen Kinos häufig nicht erreichen. Besondere Filme, die Menschen bewegen, die zum Gedankenaustausch anregen, sodass das Kino wieder zu einem Ort der Gespräche wird. Wir stellen uns vor: vielseitige, berührende, spannende, tiefsinnige Filme in gemütlicher, genussvoller, geselliger Atmosphäre, die zu Austausch, Nachdenken und Diskutieren anregen.


Herzliche Enladung zum Konzertfilm

“CATO – Leben will ich, leben, leben!”
über die Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek
von Helge Burggrabe
Text/Musik: Helge Burggrabe
mit Julia Jentsch
Vokalensemble SJAELLA
Lorenz Meyboden, Christoph Jöde (Sprecher)

Samstag, 29. Januar 2022, 20 Uhr

Maria Magdalena Kirche im Rieselfeld FREIBURG


Eintritt auf Spendenbasis. Es gelten die dann aktuellen Regelungen der Corona-Verordnung Baden-Württemberg für Kulturveranstaltungen.

Veranstaltende: Kino in der Kirche (eine Kooperation der Ökumenischen Kirche im Rieselfeld mit dem Rieselfelder FilmClub), unterstützt vom Förderverein Musical innova e.V.


„Leben will ich, leben, leben!“

Konzertfilm von Helge Burggrabe
über die Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek

Im Kontext des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar
erinnert der Konzertfilm „Cato“ an die junge Widerstandskämpferin Cato Bontjes
van Beek, die mit nur 22 Jahren am 5.8.1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet
wurde. Sie wuchs in einer Künstlerfamilie bei Bremen auf und entwickelte schon
früh Interesse an Kultur und Philosophie. In Berlin entwarf und verteilte sie für die
Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“ Flugblätter – und wurde verhaftet. Ihre Briefe
aus der fast zehnmonatigen Haft zählen zu den eindrucksvollsten Zeugnissen einer
politischen Gefangenen während der NS-Zeit.
Der Film würdigt mit berührenden Original-Texten und eigens dafür vertonten
Stücken den Mut und die Entschlossenheit dieser jungen Frau im Kampf gegen
Unterdrückung. Gelesen werden die Texte von Julia Jentsch, der bekannten Filmschauspielerin,
die vor gut 15 Jahren bereits Sophie Scholl im preisgekrönten
Kinofilm spielte. Christoph Jöde, Schauspieler am Hamburger Schauspielhaus,
interpretiert die männlichen Rollen und als Erzähler führt der Sprecher Lorenz
Meyboden durch den Film. Die Texte betten sich ein in ausdrucksstarke, abwechslungsreiche
Vokalmusik, die vom renommierten Vokalensemble SJAELLA aus Leipzig
gesungen wird. Dabei sind vom Komponisten Helge Burggrabe neu vertonte
Cato-Texte ebenso zu hören wie Musik, die Cato viel bedeutete, von Johann Sebastian
Bach bis zu Schlagern aus den 1930iger Jahren wie „Bei Mir Bistu Shein“.
Veranstaltende: Kino in der Kirche – eine Kooperation der ökumenischen Kirche im
Rieselfeld und dem Rieselfelder FilmClub, unterstützt vom Förderverein musica
innova e.V.
Eintritt auf Spendenbasis. Es gelten die dann aktuellen Regelungen der Corona-
Verordnung Baden-Württemberg für Kulturveranstaltungen.
Der CATO Konzertfilm (DVD) ist erhältlich unter www.burggrabe.de.